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Recyclinganlage für Akustik- und Hitzeschutzmatten der Automobilindustrie

Ausgangssituation:
Bei der Produktion von hochwertigem Akustik- und Hitzeschutz für Fahrzeuge werden von unserem Kunden Teppichmatten gepresst und ausgestanzt. Bei diesem Prozess entstehen neben dem hochwertigen Endprodukt auch Randabschnitte, welche als Abfallprodukt anfallen. Diese Randabschnitte zu recyceln und zu neuen Ausgangsmatten für den Produktionsprozess zu formen war die Zielstellung des Projektes.

Lösung:
Die Randabschnitte werden in Großmüllbehältern (1.200 Liter) gesammelt und über eine Hebe-Kipp-Vorrichtung in eine Zerkleinerungsanlage MRZ 1030 gefüllt. Zur optimalen Zuführung der Randabschnitte über die Hebe-Kipp-Vorrichtung wurde der Zerkleinerer mit einem Sonderbehälter ausgestattet. Die Randabschnitte werden mit einem 40 mm Sieb zerkleinert und über ein Förderband der Brikettpresse MPP 450 S zugeführt. Mit der Brikettpresse MPP 450 S werden hochverdichtete Briketts mit Duchmesser 80 mm hergestellt, um das Transportgewicht des Wertstoffes für den Weitertransport enorm zu erhöhen. Über eine Brikett-Transportleitung werden die Briketts ohne Einsatz von weiterer Energie ausschließlich durch den Pressdruck der Brikettierpresse in Big-Bags mit einem Füllvolumen von jeweils ca. 2 Kubikmeter gefüllt. Um genügend Zeit beim Wechsel der Big-Bags zu haben, haben wir eine Brikettwippe entwickelt, die über eine mechanische Umstellung die Briketts in einen anderen Big-Bag leitet.

Die Briketts werden dann zur Weiterverarbeitung zur Recycling-Anlage transportiert. Zur weiteren Verarbeitung muss das Ausgangsmaterial sehr fein geshreddert werden. Diese Zerkleinerung findet in zwei Stufen statt: eine Vorzerkleinerung mit dem MRZ 1030 mit einem 40 mm Sieb sowie eine Feinzermahlung mit einer Hammermühle mit einem 3 mm Sieb. Über eine Hebe-Kipp-Vorrichtung werden von der hinteren Seite Briketts in eine Zerkleinerungsanlage MRZ 1030 gefüllt, parallel dazu werden über Lufttransport im vorderen Bereich des Zerkleinerers Randstreifen einer weiteren Produktionsanlage gefüllt und ebenfalls mit einem 40 mm Sieb zerkleinert. Über eine Ampel wird dem Bediener angezeigt, wie der Füllstand im Bereich der Briketts ist. Bei rotem Licht muss der Bediener nachfüllen, weil fast keine Briketts mehr im Silo sind. Bei gelbem Licht darf der Bediener nachfüllen, der Füllstand ist ca. halb voll. Bei grünem Licht ist der Trichter des Zerkleinerers voll. Ein weiteres Einfüllen von Briketts würde zu Überfüllen des Trichters führen. Eine Bedienung der Hebe-Kipp-Vorrichtung ist bei grünem Licht der Ampel blockiert. Nach dem Vorzerkleinerungsprozess mit einem 40 mm Sieb werden die zerkleinerten Teppichreste über ein Förderband auf ein weiteres Förderband transportiert, welches das Granulat einer Nachzerkleinerungsmühle zuführt.
Metall würde die nachfolgende Mühle beschädigen. Aus diesem Grund befindet sich auf dem 2. Förderband ein Metalldetektor. Sofort, wenn Metall erkannt wird, läuft das 2. Förderband rückwärts und das 1. Förderband stoppt. Parallel dazu stoppt der Schieber der Vorzerkleinerers MRZ 1030, allerdings läuft der Rotor der Maschine weiter, um bei Beseitigung der Metallverschnutzung keine Zeit beim Wiederanfahren verschwendet wird. Nach der Feinzermahlung zu einem 3 mm Granulat besitzt der Kunde optimales Ausgangsmaterial, um neue Basismatten für den Produktionsprozess herzustellen.

Auf dem Weg zur Gesamtlösung gab es einige Herausforderungen zu meistern. Zum einen neigen die Randstreifen dazu, sich um den Zerkleinerungsrotor zu wickeln. Aus diesem Grund wurde das Schneidsystem entsprechend abgeändert und angepasst. Die größte Schwierigkeit bestand allerdings daran, auf der einen Seite die Briketts zu shreddern, aber auf der anderen Seite auch gleichzeitig alle anfallenden Randstreifen gemeinsam mit den Briketts zu zerkleinern, wobei die Zerkleinerung der Randstreifen priorität besitzt, da ein Problem bei der Randstreifenzerkleinerung zu Problemen beim Produktionsprozess führen würde. Dies wurde durch entsprechende Anpassung der Kammern sowie einer speziellen Schiebersteuerung gelöst.

Strohzerkleinerungs- und Strohheizungsanlage

Strohheizung Zeeb

Seit 35 Jahren produziert die Familie Zeeb in Reutlingen-Sickenhausen qualitativ hochwertige Eier. Zur Zeit werden in Boden- und Freilandhaltung mehr als 15.000 Hühner gehalten. Ziel ist es, Eier höchster Qualität in alternativer Haltung zu produzieren und zu vermarkten. Das Stroh, das bei der eigenen Produktion des Hühnerfutters als Abfallprodukt anfällt ist in den früheren Jahren meist auf dem Hof verrottet. Seit 2012 betreibt die Familie Zeeb eine Strohheizungsanlage mit 100 kW mit der der Hühnerstall, der Verkaufsladen sowie das Büro und das Wohnhaus beheizt werden.

Mit einem mütek Ballenauflöser Typ MUZ werden die Strohballen in feines Granulat zerkleinert, das mit dem eingebauten Ventilator in einen Lagerraum transportiert wird. Von dort aus wird es über eine Bunkeraustragung und Tansportschnecken in den eigens für die Strohverbrennung konstruierten Spezial-Heizkessel transportiert und dort sauber vergast. Die Konstruktion des Kessels ermöglicht, dass der Ascheschmelzpunkt des Strohs nicht überschritten wird und somit die Asche nicht verschlackt. Ebenso wird mit ausgeklügelter Konstruktion und intelligenter Steuerung erreicht, dass bei der Verbrennung keine Salz- und Schwefelsäuren freigesetzt werden. Ein nachgeschalteter Zyklonabscheider sowie ein Gewebefilter sorgen für extrem niedrige Staubemissionen.

Mit der mütek Strohzerkleinerungsmaschine Typ MUZ erzeugt Zeeb auch Tier-Einstreu und feines Heu als Zusatz zum Tierfutter.

Geflügelhof Zeeb setzt folgende mütek Technik ein:
• Ballenauflöser Typ MUZ. (Für mehr Informationen hier der Link zu unserem Ballenauflöser Typ MUZ)
• mütek Fördertechnik
• Spezial Strohheizkessel

Mobile Brikettierpresse für Miscanthus

Übersicht Sieverdingbeck

Leih-Brikettierpresse für Biomasse:
Seit 2002 beschäftigt sich Anton Sieverdingbeck mit dem Anbau und der Verwertung von Miscanthus. Durch den engen Kontakt zu Anbauern, Verwertern, Forschungseinrichtungen und Verbänden werden stets die Produkte optimiert und das Angebot innovativ erweitert.

Aufgrund einer engen Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Ralf Pude (Geschäftsführer der Außenlabore der LW-Fakultät, Universität Bonn, Wiss. Leiter des Forschungsbereiches Nachwachsende Rohstoffe) zählt die Firma Sieverdingbeck zu den führenden Produzenten und Anwendern von Miscanthus in Deutschland.

Die Firma Sieverdingbeck setzt auf mütek Brikettiertechnik. Sieverdingbeck hat eine spezielle, auf die Brikettierung von Miscanthus ausgestattete mütek Brikettierpresse Typ MPP 280 S im Einsatz. Diese Maschine verleiht die Firma Sieverdigbeck an jedermann.

Auszug aus dem Leistungsangebot und der Produktpalette:
• Verkauf und Versand von Miscanthus Rhizomen
• Transport der Rhizomen, Pflanzung mit Pflanzmaschine, Pflanzenschutz, Ernte
• Verkauf von Miscanthus Briketts für die Heizung oder den Kamin
• Verleih einer mütek Brikettpresse Typ MPP 280 S an jedermann
• Verkauf von Miscanthushäcksel im Big-Pack oder als lose Schüttware

Partner der Firma Sieverdingbeck:
MEG e.V. | Universität Bonn, Prof. Dr. Pude


Anton Sieverdingbeck setzt folgende mütek Technik ein:
• Hydraulische Brikettierpresse MPP 280 S. (Für mehr Informationen hier der Link zu unseren Brikettierpressen Baureihe MPP)

Energie aus Grassilage und Hackschnitzeln

Uebersicht Eigenbetrieb Umwe

Der Eigenbetrieb Umwelttechnik wurde 2009 durch die Stadt Baden-Baden gegründet und hat folgende regionale Aufgaben:
• Abfallberatung, Abfallwirtschaft, Abwasserberatung (kommunale Kläranlage)
• Bau und Unterhaltung des Kanalnetzes
• Bioabfall, Deponien, kommunale Altlasten
• Gemeinschaftskläranlage Baden-Baden – Sinzheim
• Grünschnittanlage
• Herstellung biogener Brennmaterialien

Speziell auf dem Gebiet der Aufbereitung biogener Reststoffe hat sich der Eigenbetrieb Umwelttechnik in den letzten Jahren stark engagiert. Er ist Mitglied und Antriebsmotor eines europaweiten Projektes „PROGRASS“ zur Aufarbeitung biogener Reststoffe, das durch die Universität Kassel wissenschaftlich geleitet wird. Im Rahmen dieser Tätigkeit hat sich der Eigenbetrieb Umwelttechnik mit Technik von mütek ausgestattet. Mit einer mechanischen Brikettpresse Typ MAP 750 und einer hydraulischen Brikettpresse Typ MPP 280 werden aus dem biogenen Recycling-Material wertvolle Briketts hergestellt, die in den stadteigenen automatischen Heizungsanlagen verbrannt werden oder auch an die Fernheizungsanlagen der Nachbargemeinden verkauft werden.

Der Eigenbetreib Umwelttechnik setzt folgende mütek-Technik ein:
• Mechanische Brikettierpresse MAP 750. (Link zu unseren Brikettierpressen Baureihe MAP)
• Hydraulische Brikettierpresse MPP 280. (Link zu unseren Brikettierpressen Baureihe MPP)
• Brikett-Verpackungsanlage MVF

Einstreu und Briketts aus Miscanthus

Uebersicht Miscanthus

Einstreu und Briketts aus Miscanthus:
Im nördlichen Odenwald haben sich im Jahr 2007 sieben Landwirte und ein Heizungsbauer zusammengeschlossen. Das Ziel ist eine autarke, regionale Energieversorgung auf Basis nachwachsender Rohstoffe aufzubauen. Der gesamte Bereich von der Erzeugung von Biomasse über die Verarbeitung und Vermarktung bis hin zur Verwertung der Produkte beim Endverbraucher wird dabei abgedeckt.

Produzierte Podukte:
• Miscanthus – Pferdeeinstreu. Kompaktiert und entstaubt in Folie 80 x 40 x 40 cm, ca. 250 Liter entstaubtes Naturprodukt, bestes Saugverhalten, sporenfrei, kein Pilzbefall, geruchsneutral, biologisch abbaubar und frei von Binde- und Konservierungsstoffen
• Miscanthus-Briketts. Durchmesser = 50 mm und Länge = ca. 40 mm, für Brikett-, Pellet- oder Hackschnitzelheizungsanlagen, verpackt in 10 oder 300 kg Einheiten.

Folgende mütek-Technik wird eingesetzt:
• mütek Ballenpresse MPP B400
• mütek Brikettierpresse MPP 60
• mütek Entstaubungsanlage
• Absaug- und Filteranlage MM-Jet 160